amadeo

Past, Present and the great Future
 

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15.3.09 20:18, kommentieren

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die welt hat mich wieder!!!

 

10.3.09 23:50, kommentieren

plötzlich war es weg.
nur leere geblieben.
irgendwo zwischen hier und dort
war es aus der tasche gefallen.
-oder?-
hatte jemand mit vollen händen hineingeriffen?
-egal, eigentlich-
weg,
das war es auf jeden fall.
einen steckbrief malen,
es vermisst melden,
vielleicht hatte es jemand gesehn,
gefunden und gepflegt?
in dieser welt?
-unwahrscheinlich-
ob es noch irgendwo auf dem weg lag?
inzwischen war der winter drüber gegangen
und viele füße.
es war nie das beste gewesen,
nicht stark,
nicht groß,
eher klein und sanft und frech,
als wäre es ein kind geblieben.
und jetzt?
war es fort.
nur leere geblieben.

10.3.09 23:50, kommentieren

die geräuschkulisse war unerträglich. nicht, dass es besonders laut gewesen wäre, aber die belanglosigkeit der unterhaltungen belästigte ihn förmlich. er verbarg seinen unmut. wie lange würde er bleiben? oder würde er fliehen? -wie so oft-
er hasste belanglosigkeit. alles schien ihn an zu schreien.
die bedienung brachte tee.
ein gefühl der überlegenheit beschlich ihn, während die milchwolke sich im tee verteilte.

um seinem denken zu entfliehen, war er hergekommen, doch schon jetzt sehnte er sich nach seiner komplexen inneren struktur, die auch hier kein gegenüber fand.
schon wieder war er ein sonderling, jedoch nicht wie gewohnt, eher positiv.
immer noch diese überlegenheit.
die situatin begann surreale züge anzunehmen.

"zahlen bitte"

es war zeit sie zu beenden.
als er hinaus ging und die stimmen verstummten, war er erleichtert.
ein schaler nachgeschmack aber blieb

10.3.09 23:49, kommentieren


mund auf mund,
wilde blicke,
anspannung
und wieder diese leidenschaft,
die wieder nichts als leiden schafft,
und angst die in den bäumen sitzt.

deine locken,
meine hände,
haut auf haut
und der der sinnlichkeit
schattenhaft dem nebel gleich,
und lust die meinen atem hetzt.

schlag auf schlag,
warme wellen,
müdigkeit
und wieder ist der spuk vorbei,
formlos gleiten welten auseinander
und distanziertheit stellt sich ein.

10.3.09 23:49, kommentieren

-heute nebel-

wenn ich an dich denk,
bist du schon da.

bist du?
bist du wer?
wo?

ich mag deine schulter sein,
an die du dich lehnst,
kräftige beine,
die auf dem boden stehn.
erlaube mir jemand zu sein;
für dich,
für mich
hast du angst?
ich auch.

nimm meine hand
und ich trag dich
ertägst du mich?

lauf nicht fort, bleib stehn` !

nasse füße und spuren im sand
lautes lachen
und kaffe im bett

kaputtes geschirr
und tränen in der nacht

lauf nicht fort bleib stehn´!

-heute nebel-

3.3.09 14:07, kommentieren

im regen

er merkte, wie ihm schweißtropfen die stirn hinab liefen. mit äußerster kraft trat er in die pedale. die straße war unter ihm zu einem vorbeisausendem grauen streifen geworden.
immer noch hörte er die tür hinter sich zu schlagen. seine finger krallten sich immer fester an den lenker, so dass sie weiß wurden. regen peitschte ihm ins gesicht.
mit jeder straße, die er hinter sich lies wurden die konfusen lichter der stadt schwächer. seine beine begannen zu schmerzen, doch er zwang sich mechanisch weiter zu treten. ein ruhiges gefühl, eine art triumph, machte sich in ihm breit.
das ortschild zog träge vorbei. gleichzeitig versank das letzte haus hinter ihm. dunkel lag da die schmale landstraße. er bog in den feldweg ein. kies spritze. unbeirrt fuhr er weiter, erst über die brücke, an den schaafweiden vorbei. dort standen sie, auch bei regen. klene weiße flecken waren sie auf den dunklen wiesen. kurz stieg der weg steil an. alles schien anzuhalten, als wollten die gedanken aufholen. er lies das fahrrad fallen. er konnte es riechen. das gewohnte rauschen umfing ihn. er rannte den deich hinab. strauchelte, fiel aber nicht. Dann spürte er den sand unter den füßen. tief sog er die kalte luft ein. wind versprühte die gischt und trieb wolken vor sich her. er spürte die schwachheit in den beinen.
-stille-
als er zu sich kam, fühlte er den nassen sand. regen hatte sein gesicht bedeckt. wie lange war es gewesen?
er wusste es wieder nicht. immer noch hörte er die tür. es war gut gewesen. langsam richtete er sich auf. Sand klebte an seinen händen. die kälte lies ihn zittern. "ob sie ihn suchen würden?"
abwesend schweiften seine blicke über die grauen wogen. er wollte gegen den wind schreien. - blieb jedoch stumm-
der weg zurück schien ihm lang, schier endlos zogen sich die straßen.
als er an kam, war er allein. "ob sie ihn suchten?" alles war kalt und nass. aber die gedanken waren draußen geblieben -im regen-

2.3.09 16:18, kommentieren